Die Julius Euting-Gesellschaft

Das Gründungsdatum der JEG ist der 21. Dezember 2004, nicht zufällig der 100. Geburtstag von Frau Irmgard Euting, einer Urgroßnichte von Prof. Julius Euting in Berlin-Zehlendorf. Die Gründungsmitglieder sind die bei diesem Anlass versammelten Euting-Verwandten sowie einige an Eutings Arbeit und Wirken interessierte Wissenschaftler und Gäste.

Vorangegangen waren verschiedene Initiativen von Herrn Herrmann Notz aus Freudenstadt (1930-2001), der die Urnen-Grabstätte Julius Eutings auf dem Seekopf am Ruhestein (Schwarzwald) restaurieren ließ, die Gedenkplatte am Juliusturm in den Vogesen neu fasste und in mühevoller Archivarbeit und im jahrelangen Kontakt mit den Nachkommen der Euting-Familie eine umfangreiche Sammlung und Dokumentation zu Eutings Nachlass anlegte. Daraus ging seine Schrift "Sechzehnsprachenmännle, Ruhesteinvater und Feuerteufel: Professor Dr. Julius Euting, hg. vom Schwarzwaldverein e.V., Freudenstadt 1983" hervor.

Symposium 1999

Die Startbasis für die gesamte weitere Arbeit einschließlich des Ausbaus der Kontakte innerhalb der Euting-Familie und der Erschließung des umfangreichen Archivmaterials (Tübingen, Straßburg, Freudenstadt, Stuttgart, Paris und Berlin) war das im Jahr 1999 veranstaltete Internationale Symposium an der Universität Tübingen "Prof. Dr. Julius Euting (1839-1913) and the Exploration of Arabia", veranstaltet von Prof. Dr. Herbert Niehr und Dr. Andreas Reichert.

Anbindung an Universitätsbund der Eberhard Karls Universität Tübingen

Dank der Unterstützung des Universitätsbundes e.V. (Freunde der Universität Tübingen), der das Spendenaufkommen verwaltet, konnte die vereinfachte Form eines nicht eingetragenen Vereins gewählt werden.

Die Zielsetzungen der JEG:

  • Erhaltung und Erforschung des wissenschaftlichen und persönlichen Nachlasses von Prof. Dr. Julius Euting.
  • Publikation seiner noch unveröffentlichten Reise-Tagebücher und Skizzenhefte.
  • Archivierung von Dokumenten aus seinem Nachlass, die von zeitgeschichtlichem Interesse sind.
  • Digitale Aufbereitung seines Nachlasses für den direkten Zugang über moderne Medien.

Publikationen

CD ROM JE 01
Aus dem Nachlass und der Familiengeschichte
von Prof. Dr. Julius Euting
Fotografien o Dokumente o Handschriften
Tübingen 2003

CD ROM JE 02
Prof. Dr. Julius Euting, Ruhesteinvater und Arabienforscher
Aquarelle o Fotos o Dokumente
Tübingen 2007

Andreas Reichert, Geheimrat Profesor Dr. Julius Euting, Arabienforscher und Ruhesteinvater, in: Die Schwarzwaldhochstraße, Geschichte und Geschichten, hg. Ernst Kafka und Wolfgang Schlund, Freiamt pk-Verlag 2007 [Artikel Euting.pdf]